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Hier werden verschiedene Programme vorgestellt, welche auch zum Schreiben von Büchern gebraucht werden können.

Mit LaTeX Texte und Dokumente erstellen

Mit LaTeX kam ich in Kontakt, als ich in einem grossen Buchladen, der auch Bücher über Programmiersprachen und Software anbietet, auf Bücher zu LaTeX gestossen bin. Was mich dabei faszinierte, ist die Tatsache, dass man damit auch Bilder herstellen kann, also sowohl schreiben wie zeichnen kann.

So nahm ich mir die Bücher über LaTeX, die in dieser Buchhandlung gerade ausgestellt waren, gemütlich zur Hand und setzte mich auf ein Lesebänklein und vertiefte mich darin. Zuerst war ich zwar ernüchtert von dem Umstand, dass man bei LaTeX für jede Formatierung einen Befehl eingeben muss. Doch dieser Nachteil scheint viele Mängel bei anderen Schreibprogrammen wie z.B. MS Word aufzuwiegen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten scheinen sehr gross zu sein, ja man kann alles millimetergenau darstellen. Ebenso vielfältig sind die Packages, die man gratis aus dem Internet oder von einer CD eines Buchprogrammes hinzuladen kann. Auch gross und vielfältig sind die vielen Hilfedateien wie auch Anleitungen zu LaTeX, sei es im Internet oder sei es als Dateien, die zu einer Buch - CD gehören. Am meisten schien mir das LaTeX Praxisbuch von Elke&Michael Niedermair, eine ungekürzte Originalausgabe zum DANTE - Jubiläum (für nur 20 Euro) zuzusagen. Im Internet kann man viele Sites darüber finden, wie z.B. diese von Amazon http://www.amazon.de/Praxisbuch-Studienausgabe
Sollte diese Site nicht mehr gültig sein, so kann man unter dem Franzis-Verlag dieses Buch sicher noch finden: http://www.franzis.de

Unter der obigen Adresse von Amazon ist auch das Buch von Petra Schlager u. Manfred Thibud: "Wissenschaftlich mit LaTeX arbeiten" angepriesen. Weitere Bücher und Anleitungen für LaTeX sind unter: http://www.dante.de erhältlich!

Dieses Buch wie auch das Praxis-Buch von LaTeX ist selber in LaTeX geschrieben. Diese zwei Bücher habe ich mehr oder weniger mühsam durchgearbeitet und zuerst habe zuerst mit dem Freeware - Editor WinShell ( unter http://www.heise.de/software zum Beispiel erhältlich) gearbeitet.

Alles in allem war es aber ein Durchkämpfen in einem Dschungel von Befehlen! Aber weil ich schon vorher hobbymässig Programmiersprachen wie etwa Pascal oder C++ ausprobierte, war das für mich nichts neues. Man muss sich durchbeissen, wenn man die Vorteile einer solchen Textverarbeitung geniessen will. Die Arbeit ist schwer, doch das Resultat lässt sich sehen. Der Vorteil liegt darin, dass man das Resultat genauso haben kann, wie man es sich vorstellt. Aber man muss ja nicht unbedingt jedesmal wieder in einen Dschungel von Befehlen hineingehen, um einen Text oder ein Bild zu gestalten. Es soll doch da auch Editoren geben, welche die mühsame Tipparbeit abnehmen? Ja, die gibt es allerdings, wie etwa WinEdt und viele andere. Eine gute Übersicht über diese vielen Editoren bekommt man bei der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX

Einen Nachteil haben aber die meisten dieser Editoren. Man muss sich durch Befehle, die man häufig braucht, innerhalb von Menus durchhangeln, bis man sie gefunden hat und endlich einfügen kann. Dies erlebte ich vor allem bei WinEdt, der sonst sehr viele Befehle wie auch Dialogfelder zum Anwenden von LaTeX in Texten wie auch wissenschaftlichen Formeln anbietet. Diese Erfahrung machte ich dann besonders, als ich während eines philosophischen Seminars über moderne Logik diese logischen Formeln mit LaTeX für pdf-Dateien erstellt habe.

Mit der Zeit habe ich dann begonnen, mir selber einen LaTeX - Editor aufzubauen, indem ich mich der Entwicklungsumgebung Delphi 3 professional von Inprise/Borland für Pascal bediente. Ich konnte somit alle Befehle, die ich sofort gebrauchte, mit nur einem Knopfdruck abrufen und mitsamt dem markierten Text in den Editor einfügen. Was mir aber dabei viel Kopfzerbrechen bedeutete, war der Umstand, dass ich diese Befehle in einem RichEdit Feld als Editor nur mühsam farblich darstellen konnte. Dieses sogenannte Syntax-Highlight konnte ich nur mühsam mit einer durch Programmierbefehle hervorbringen. Aber ohne diese Hervorhebung durch Farben waren der Text und die Befehle, die den Text einklammerten unübersichtlich und kaum auffindbar, wenn man etwas wieder ändern oder verbessern wollte.

Durch langes suchen und ausprobieren gelangte ich dann endlich zur freien Entwicklungsumgebung von Pascal, zu Free-Pascal, welche als eine GUI-Umgebung (GUI für graphical user interface) in einer freien Lizenz anbietet. In der Entwicklungsumgebung Lazarus kann man fast gleich wie in Delphi von Borland programmieren, nur mit dem Umstand, dass nicht alle Funktionen genau wie bei Delphi auf MS Windows abgestimmt sind. Lazarus wurde und ist so konzipiert, dass die Programme auf vielen Betriebsystemen laufbar sein sollen. Über Lazarus und Free-Pascal: http://de.wikipedia.org

Die Komponente Synedit für das Syntax-Highlighting kann man zu Lazarus als Package gut installieren. Diese Komponente braucht man dann in einem Formular nur noch zu aktivieren für die Sprache, sodass dann in diesem Programm-Editor die LaTeX - Befehle schön farbig dargestellt werden. Über Synedit: http://synedit.sourceforge.net/

Mit all diesen Erkenntnissen und Programmierumgebungen ausgerüstet, konnte ich nun den LaTeX-Editor erstellen, der mir immer als Ideal vorschwebte. Das Ergebnis ist unter der Site LaTeXedt vorgestellt! Alle hier angegebenen Links sind ohne Gewähr!